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Arbeitsplatz

Mehr als 60% aller berufstätigen Deutschen sitzen täglich am PC. Und laut einer Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin klagt jeder Vierte während oder unmittelbar nach der Arbeit über Beschwerden wie brennende und tränende Augen. Abhilfe können Brillen mit Bildschirmarbeitsplatzgläsern schaffen - die Kosten dafür trägt fallweise sogar der Arbeitgeber.

Brillenauswahl für den Bildschirmarbeitsplatz

Haben Sie auch häufiger Kopfschmerzen, wenn Sie am PC sitzen oder verschwimmt Ihre Sicht? Dann wird es Zeit über eine Arbeitsplatzbrille nachzudenken. Denn Ihre Augen sind den Anforderungen des Arbeitsplatzes nicht mehr gewachsen. Gerade bei Menschen ab 45 können sich die Augen nicht mehr ausreichend auf Objekte in der Nähe scharf stellen. Daher fällt die so genannte Alterssichtigkeit zuerst beim Lesen und bei der Arbeit am Monitor auf. Bei der Bildschirmarbeit aber stoßen sowohl Lese- als auch Gleitsichtbrille an ihre Grenzen.

Eine Lesebrille ist für den typischen Leseabstand von ca. 40 cm tauglich, der Monitor aber ist auf Armlänge entfernt. Eine herkömmliche Gleitsichtbrille korrigiert zwar im für die Bildschirmarbeit wichtigen Sehabstand von etwa 70 cm - dies aber nur in einem schmalen Teil des Glases. So müssen Sie, um die Schrift auf dem Bildschirm durch den Mittelbereich der Gleitsichtbrille lesen zu können, den Kopf heben und sich vorbeugen. Die Haltung ist unwillkürlich verkrampft und starr, es kommt zu Verspannungen in der Halswirbelsäule.

Bildschirmbrillen hingegen haben einen breiten mittleren Sehbereich, so dass die Augen auch beim Blickwechsel zwischen Tastatur, Bildschirm und dem Kollegen am Nachbartisch scharf sehen. Wenn eine Brille nachweislich für den Job notwendig ist, übernimmt laut Arbeitsschutzgesetz der Arbeitgeber die Kosten.

So können sich Betroffene vom Augenoptiker, vom Betriebsarzt oder einem vom Unternehmen benannten Augenarzt untersuchen lassen. Zeigen die Ergebnisse, dass eine normale Brille für die Computerarbeit nicht geeignet ist, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine spezielle Bildschirmbrille.

Kommen Sie einfach bei Abele Optik vorbei, wir beraten Sie gerne rund um das Thema Arbeitsplatzbrille. Hier noch einige Tipps, wie Sie das Sehen am Arbeitsplatz verbessern können.

Besser sehen am Bildschirm: Wie geht das?

Sie können das Sehen am Bildschirm selbst mit ein paar einfachen Handgriffen positiv beeinflussen. Das Sehen am Bildschirm wird von drei Faktoren beeinflusst:

  • Sehschärfe und andere Sehleistungen. Sie hängen in erster Linie von der Helligkeit, der Bildschärfe, dem Kontrast und dem ungestörten Zusammenspiel beider Augen ab.
  • Sehkomfort. Er wird hauptsächlich durch die Farbwiedergabe und die Harmonie der Helligkeitsverteilung am Arbeitsplatz beeinflusst.
  • Visuelles Ambiente. Dies wird u.a. durch Lichtfarbe, Lichtrichtung und Schattigkeit bestimmt.

Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt den Raumeindruck und die Raumatmosphäre. Fühlen Sie sich an ihrem Arbeitsplatz wohl? Dann sehen Sie auch entspannter. Wenn nicht, dann beachten Sie doch einmal kritisch die oben angeführten Punkte und überlegen Sie sich, was Sie ändern können. Schalten Sie rechtzeitig das Licht an, oder lassen Sie bei kräftiger Sonne die Jalousie herunter. Es ist aber auch wichtig Ihren Augen regelmäßig eine Pause zu gönnen. Schauen Sie kurz aus dem Fenster, erledigen Sie einen Anruf oder geben Sie Unterlagen an Kollegen weiter. Außerdem sollten Sie auch darauf achten regelmäßig zu blinzeln, da nur so genügend Feuchtigkeit auf das Auge kommt.

Platzierung des Monitors

Ihren Arbeitsplatz können Sie mit allem dekorieren was Ihnen wichtig ist. In Sachen Aufstellung und Ausrichtung des Monitors haben Sie in der Regel weniger Freiheiten. Trotzdem sollten Sie versuchen, auf folgende Punkte zu achten.

Besonders wichtig für ein ermüdungsfreies, angenehmes Sehen sind

  • eine blendfreie Aufstellung des Monitors senkrecht zur Fensterfläche,
  • eine blendfreie Raumbeleuchtung
  • eine deutliche und kontrastreiche Darstellung der Buchstaben, eine gut lesbare Buchstabengröße,
  • ein auf die individuellen Bedürfnisse einstellbarer Stuhl und Schreibtisch,
  • die richtige Anordnung von Monitor, Tastatur und Vorlage im Blickfeld,
  • eine ergonomisch günstige Sitzhaltung,
  • die korrekt angepasste Brille.